Symptome einer Angststörung

Symptome einer Angststörung

Welche Symptome kann eine Angststörung haben?

Eine Angststörung zeigt sich nicht nur durch Angstgefühle, sondern auch andere Symptome. Viele Betroffene sind überrascht, wie viele unterschiedliche Beschwerden damit verbunden sein können. Oft entsteht zunächst sogar der Eindruck, dass etwas mit dem Körper nicht stimmt. Die eigentliche Ursache – die Angst – wird dagegen häufig erst viel später erkannt.

Angststörung und Anspannung

Typisch ist zunächst eine ständige innere Anspannung. Viele Menschen beschreiben das Gefühl, als würden sie dauerhaft unter Strom stehen. Entspannung fällt schwer, die Gedanken kommen kaum zur Ruhe und selbst schöne Momente werden von Sorgen überschattet. Der Kopf beschäftigt sich ständig mit möglichen Problemen, Gefahren oder schlimmen Szenarien. Dadurch wird es oft schwierig, sich zu konzentrieren oder den Alltag unbeschwert zu genießen.

Schlafprobleme bei Angststörungen

Hinzu kommen häufig Schlafprobleme. Manche Betroffene können abends nicht abschalten, andere wachen nachts immer wieder auf oder fühlen sich morgens trotz ausreichender Schlafdauer erschöpft. Die dauerhafte Anspannung kostet viel Kraft und kann dazu führen, dass man sich ausgelaugt und gereizt fühlt.

Selbstzweifel und Angststörung

Viele Menschen entwickeln außerdem Selbstzweifel. Sie verstehen nicht, warum ihr Körper so reagiert, und beginnen, an sich selbst zu zweifeln. Nicht selten entstehen Gefühle von Hilflosigkeit oder die Sorge, die Kontrolle zu verlieren. Gerade wenn die Angst über einen längeren Zeitraum besteht, kann dies die Lebensfreude und das Selbstvertrauen deutlich beeinträchtigen.

Angststörung und körperliche Symptome

Neben den seelischen Beschwerden treten oft körperliche Symptome auf. Das liegt daran, dass der Körper bei Angst automatisch in Alarmbereitschaft geht. Er bereitet sich auf eine mögliche Gefahr vor, obwohl in Wirklichkeit keine Bedrohung vorhanden ist. Dadurch entstehen Beschwerden, die sich sehr real und oft auch beängstigend anfühlen können.

Zu den häufigsten körperlichen Symptomen gehören Herzrasen, Herzklopfen oder ein unangenehmes Druckgefühl in der Brust. Viele Betroffene erschrecken darüber und befürchten eine ernsthafte Erkrankung. Ebenso häufig treten Schwindelgefühle, Benommenheit oder das Gefühl auf, jeden Moment ohnmächtig zu werden.

Auch die Atmung verändert sich oft. Manche Menschen haben das Gefühl, nicht richtig durchatmen zu können oder zu wenig Luft zu bekommen. Andere bemerken eine Enge im Brustkorb oder einen Kloß im Hals. Obwohl diese Beschwerden sehr unangenehm sind, sind sie meist eine normale Reaktion des Körpers auf die innere Anspannung.

Darüber hinaus können Zittern, Schwitzen, Hitzewallungen oder Frösteln auftreten. Viele berichten von Kribbeln in Händen, Füßen oder im Gesicht. Auch Muskelverspannungen, Nacken- und Rückenschmerzen sowie Kopfschmerzen gehören zu den häufigen Begleiterscheinungen einer Angststörung.

Der Magen-Darm-Bereich reagiert ebenfalls besonders empfindlich auf Stress und Angst. Übelkeit, Magendrücken, Appetitlosigkeit, Völlegefühl oder Durchfall sind deshalb keine Seltenheit. Manche Betroffene entwickeln sogar die Sorge, bestimmte Lebensmittel nicht mehr zu vertragen, obwohl die eigentliche Ursache die Angst ist.

Vermeidung bei Angststörungen

Mit der Zeit kann die Angst auch das Verhalten beeinflussen. Viele Menschen beginnen, bestimmte Situationen zu meiden oder sich immer stärker zurückzuziehen. Sie sagen Verabredungen ab, vermeiden Reisen oder fühlen sich nur noch an vertrauten Orten sicher. Dadurch wird das Leben oft immer kleiner, obwohl die eigentliche Absicht nur darin besteht, unangenehme Gefühle zu vermeiden.

Meine Erfahrungen

Die Symptome einer Angststörung können sehr vielfältig sein. Nicht jeder Ich habe alle möglichen Symptome erlebt. Viele Beschwerden. Schließlich entstand daraus auch die Krankheitsangst. So belastend diese Symptome auch sind – sie bedeuten nicht, dass man verrückt wird oder ernsthaft krank ist. Sie zeigen vielmehr, dass das Nervensystem dauerhaft unter Anspannung steht.

Als ich lernte Schritt für Schritt besser die Angststörung zu verstehen – deren Gründe und Auslöser, umso mehr haben sich die Symptome und Beschwerden gebessert. Es gibt wirklich Möglichkeiten den Umgang mit der Angststörung zu lernen.

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